Freshfields berät DEUTZ erneut zu Barkapitalerhöhung im beschleunigten Platzierungsverfahren
Die globale Wirtschaftskanzlei Freshfields hat die börsennotierte, im MDAX gelistete DEUTZ AG bei ihrer Barkapitalerhöhung im Wege eines beschleunigten Platzierungsverfahrens (Accelerated Bookbuilding) beraten. Dabei wurden rund 15,3 Millionen neue Aktien zu einem Platzierungspreis von 11,70 Euro je Aktie unter Ausschluss des Bezugsrechts der bestehenden Aktionäre an institutionelle Investoren ausgegeben. Der Bruttoemissionserlös beträgt ca. 179 Millionen Euro. Die rechnerische Marktkapitalisierung von DEUTZ nach der Kapitalerhöhung beträgt ca. 2 Milliarden Euro.
Die neuen Aktien werden voraussichtlich am 17. September 2026 prospektfrei zum regulierten Markt der Frankfurter und Düsseldorfer Wertpapierbörsen zugelassen. Der Handel mit den neuen Aktien, die in die bestehende Notierung der Gesellschaft einbezogen werden, wird voraussichtlich am 18. September 2026 aufgenommen.
DEUTZ hat sich in den vergangenen Jahren erfolgreich vom Motorenhersteller hin zu einem breit aufgestellten Industrieunternehmen mit Lösungen für Mobilität, Energie, Verteidigung und einem starken Servicegeschäft entwickelt. DEUTZ beabsichtigt, den Nettoerlös aus der Kapitalerhöhung zur Optimierung ihrer Kapitalstruktur zu verwenden, um ihre finanzielle Flexibilität im Hinblick auf künftige Wachstumschancen zu stärken.
Das Freshfields-Team stand unter der Federführung von Prof. Dr. Christoph H. Seibt, unterstützt durch die Associates Dr. Moritz Meyer und Dr. Felix Schüßler (alle Corporate/M&A, Hamburg). Zu Fragen des US-amerikanischen Kapitalmarktrechts berieten Partnerin Simone Bono (London) und Associate John R. Haviland (Frankfurt).
Bei DEUTZ wurde diese Transaktion inhouse rechtlich von Alexander von Voß (General Counsel) betreut.
Teams um den Hamburger Partner Prof. Dr. Christoph H. Seibt haben DEUTZ in den letzten zehn Jahren häufig zu gesellschafts- und kapitalmarktrechtlichen Themen, bei M&A-Transaktionen und Kapitalmaßnahmen beraten, zuletzt zum Beispiel 2024 bei den Erwerben von Vermögensgegenständen im Zusammenhang mit bestimmten Dieselmotoren von Rolls-Royce Power Systems sowie im Jahr 2023 von Daimler Truck oder bei vorangegangenen Kapitalerhöhungen in den Jahren 2024 und 2025.
