Freshfields berät All for One Group beim geplanten Delisting
Die globale Wirtschaftskanzlei Freshfields berät die börsennotierte All for One Group SE, einen führenden internationalen Consulting-, IT- und Service-Provider, umfassend zum geplanten Delisting sowie beim öffentlichen Delisting-Erwerbsangebot der VINCI-Gruppe an die All for One-Aktionäre. Die VINCI-Gruppe ist ein an der Euronext Paris sowie im CAC 40 notiertes führendes internationales Unternehmen in den Bereichen Bau, Konzessionen, Energielösungen sowie multitechnische Dienstleistungen.
Nach dem Vollzug des vorangegangenen freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots der VINCI Energies Deutschland Enterprise Solutions AcquiCo SE („Bieterin“), eine hundertprozentige indirekte Tochtergesellschaft der VINCI S.A., hält die Bieterin nach eigenen Angaben ca. 87,33 Prozent der All for One-Aktien (ohne Berücksichtigung der von All for One gehaltenen eigenen Aktien).
Als Grundlage des geplanten Delisting und des beabsichtigten Delisting-Erwerbsangebots haben All for One und VINCI heute eine Delisting-Vereinbarung abgeschlossen. Die Vereinbarung konkretisiert das Delisting-Verfahren, regelt die Unterstützung des Delisting-Erwerbsangebots durch All for One und enthält in Ergänzung der bereits am 16. Juli 2026 zwischen All for One und der Bieterin abgeschlossenen Zusammenschlussvereinbarung (Business Combination Agreement) Regelungen in Bezug auf die Finanzierung von All for One durch die VINCI-Gruppe. Auf Grundlage der Delisting-Vereinbarung soll, vorbehaltlich der Prüfung der Angebotsunterlage und unter Beachtung der Treue- und Sorgfaltspflichten des Vorstands und des Aufsichtsrats von All for One, ein Antrag auf Widerruf der Zulassung der All for One-Aktien zum Handel im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse gestellt werden (das „Delisting“). Darüber hinaus wird All for One nach Stellung des Delisting-Antrags alle angemessenen Maßnahmen ergreifen, um die Einbeziehung der All for One-Aktien zum Handel im Freiverkehr anderer Wertpapierbörsen oder in multilateralen Handelssystemen zu beenden, sofern die Einbeziehung von All for One selbst veranlasst wurde.
Das heute von der Bieterin angekündigte öffentliche Delisting-Erwerbsangebot an die All for One-Aktionäre für sämtliche nicht unmittelbar von der Bieterin gehaltenen All for One-Aktien sieht einen Angebotspreis von 67,50 Euro in bar je All for One-Aktie vor; dies entspricht dem Angebotspreis des vorangegangenen Übernahmeangebots. Das Transaktionsvolumen des Delisting-Erwerbsangebots beträgt rund 65 Millionen Euro (Gesamttransaktionsvolumen zusammen mit dem vorangegangenen Übernahmeangebot: rund 336 Millionen Euro). Der Vollzug des Delisting-Erwerbsangebots wird für Dezember 2026 erwartet.
Freshfields berät All for One zu allen gesellschafts- und kapitalmarktrechtlichen Aspekten der Transaktion und wird den Vorstand und Aufsichtsrat von All for One auch bei der Erstellung der gemeinsamen begründeten Stellungnahme beraten. Freshfields hatte All for One bereits beim vorangegangenen Übernahmeangebot der Bieterin und dem Abschluss der Zusammenschlussvereinbarung beraten.
Das Freshfields-Team wird von Partner Prof. Dr. Christoph H. Seibt geleitet und umfasst Principal Associate Sean Tries sowie Associates Dr. Jan-Willem Koldehofe und Dr. Moritz Meyer (alle Corporate/M&A, Hamburg).
Inhouse wird die Transaktion rechtlich von Dr. Maike Sauter (General Counsel), John Wiederhöft (Teamlead Corporate & Capital Markets) und Antonia Braun (Legal Counsel) begleitet.
