Freshfields berät Continental AG beim Verkauf von ContiTech
Die globale Wirtschaftskanzlei Freshfields beriet den börsennotierten Reifen- und Technologiekonzern Continental AG zu steuerlichen, gesellschafts- und kapitalmarktrechtlichen Aspekten des Verkaufs seiner ContiTech-Sparte an eine Tochtergesellschaft von Lone Star Funds für 4 Milliarden Euro. Der Kaufvertrag wurde am 4. Juli 2026 geschlossen und enthält auch eine zusätzliche erfolgsabhängige Kaufpreiskomponente i.H.v. bis zu 250 Millionen Euro, die ggf. in Folgejahren zu entrichten ist.
ContiTech zählt zu den weltweit führenden Industriespezialisten und beschäftigt rund 22.000 Mitarbeitende. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte ContiTech einen Umsatz von rund 4,4 Milliarden Euro. Dabei erwirtschaftet das Unternehmen ca. 80% des Umsatzes im Industriegeschäft. Als globaler Anbieter von Produkten und Systemen aus Gummi- und Thermoplastwerkstoffen verfügt ContiTech über eine starke Material- und Technologiekompetenz. Das Portfolio reicht von Förderband- und Antriebssystemen über Flüssigkeitsmanagement bis hin zu Dämpfungs- und Oberflächenanwendungen.
Mit einem klaren Fokus auf integrierte Angebote und Services entwickelt sich ContiTech zum umfassenden Industriepartner – insbesondere in den strategischen Wachstumsfeldern Total Conveyance und Reliable Flow. Das Unternehmen bedient eine breite Palette industrieller Endmärkte, darunter Bergbau, Energie, Bau und Infrastruktur, Off-Highway- und Mobilitätsanwendungen sowie die industrielle Fertigung. Ergänzend ist ContiTech in der Automobilindustrie sowie in den Bereichen Möbel, Druck und Verpackung aktiv.
Freshfields beriet mit einem Team um den Hamburger Steuerrechtspartner Dr. Christian Ruoff umfassend im Bereich des Steuerrechts und verantwortete insbesondere die Steuerstrukturierung im In- und Ausland sowie die steuerliche Beratung bei der Transaktionsdokumentation, einschließlich des Unternehmenskaufvertrags, sowie die Verhandlung der Dokumente mit Weil als rechtlichem Berater von Lone Star.
Zu gesellschafts- und kapitalmarktrechtlichen Einzelfragen sowie zu Wechselwirkungen mit angrenzenden Projekten (wie dem OESL-Verkauf durch Continental) hat federführend der Hamburger Partner Prof. Dr. Christoph H. Seibt mit seinem Team beraten.
Das Freshfields-Team bestand aus:
Federführung: Partner Dr. Christian Ruoff (Hamburg), Principal Associate Dr. Sören Lehmann (Düsseldorf, beide Steuerrecht)
Partner: Prof. Dr. Christoph H. Seibt (Corporate/M&A, Hamburg), Prof. Dr. Norbert Schneider (Düsseldorf), Claude Stansbury (Washington, DC, beide Steuerrecht)
Counsel: Dr. Christopher Dibbern-Danwerth (Corporate/M&A, Hamburg)
Principal Associate: Thomas Richter (Steuerrecht, Düsseldorf)
Associates: Leon Liekefett (Hamburg), Armin Wulfinghoff (Düsseldorf), Dominik Luczak (New York), Hannah Golden (San Francisco), Steven Baier (alle Steuerrecht), Dr. Moritz Meyer, Maximilian Sander (beide Corporate/M&A, alle Hamburg)
Continentals Inhouse Steuerrechts-Team wurde geführt von: Dr. Ulrike Schramm (Global Head of Tax and Customs), Ann-Kathrin Hornberg (Head of International Tax & Special Tax Projects), Daniel-Christian Frehrking (Head of National Tax), Sandra Herberg (Head of International Tax)
Freshfields berät Continental regelmäßig in steuerlichen, gesellschafts- und kapitalmarktrechtlichen Themen, bei Finanzierungen sowie bei bedeutenden M&A-Transaktionen – zuletzt beim Verkauf des OESL-Geschäfts an Regent, bei der Abspaltung und Börsennotierung der AUMOVIO SE sowie bei der Abspaltung und dem Börsengang von Vitesco.
